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Wie hoch ist die Reichweite eines eBikes? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle?

Die Reichweite „Laut Herstellerangabe“ – sie kennen dies aus der Autowerbung. Auch eBike-Hersteller geben Reichweiten für ihre Antriebe an. ekone geht auf Nummer sicher – prinzipiell empfehlen wir unseren Kunden von der Hälfte der Herstellerangabe auszugehen. Denn folgende Faktoren haben einen großen Einfluss auf die Reichweite:

1.Das Gewicht des Fahrers. 2.Kapazität des Akkus. 3.Zusätzliches Gepäck wie Satteltaschen, Körbe, Anhänger ect. 4.Hat das Streckenprofil flaches oder bergiges Gelände? 5.Stop-and-go besonders im Stadtverkehr. 6.Die Windverhältnisse. 7.Richtiges und häufiges Schalten. 8.Zustand des eBikes wie z.B. Reifendruck oder Kettenschmierung.

Wie genau funktioniert die elektrische Unterstützung bei einem eBike?

Die meisten hochwertigen, neuen Antriebe verfügen über drei Sensoren.
Es erfolgt eine 1.Trittkraft- 2.Trittfrequenz- und 3.Geschwindigkeitsmessung.

Der wichtigste bzw. für den Fahrer spürbarste Faktor ist die Messung der Trittkraft. Dieses sogenannte Drehmoment des Fahrers wird nun durch die Kraft des elektrischen Antriebes ergänzt. Wie hoch diese „Extra-Kraft“ oder "Belohnung" ausfällt, liegt an der Wahl der unterschiedlichen Unterstützungsstufen. In der leichtesten Einstellung werden je nach Hersteller ca.30% bis 50% der eigenen eingesetzten Kraft durch den Motor hinzugefügt – bei der stärksten Unterstützungsstufe sind dies 150-300%. Bei allen Antrieben wird dabei aber kontinuierlich die Reisegeschwindigkeit ermittelt – über 25 km/h bei einem Pedelec oder über 45 km/h bei einem schnellen Pedelec/eBike, wird „leider“ die Unterstützung unterbrochen.

Als was stuft der Gesetzgeber ein Pedelec (Pedal Electric Cycle) ein? Was ist der Unterschied zu einem schnellen Pedelec?

Für den Gesetzgeber ist ein eBike mit einem Antrieb von 250 Watt und einer maximalen elektrisch unterstützten Geschwindigkeit von 25 km/h ein „ganz normales“ Fahrrad. Es unterliegt keiner Versicherungspflicht und ein Helm ist ebenfalls nicht vorgeschrieben. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Fahrer nur durch seine eigene Muskelkraft die elektrische Unterstützung freigibt. Wird nicht mehr in die Pedale getretten, dann gibt es auch keine „Zusatzpower“.

Anders verhält es sich mit einem S-Pedelec. Dort sind bis zu 500 Watt erlaubt und der Motor darf bis 45 km/h mithelfen. Da es sich hier um ein Kraftfahrzeug handelt, ist eine "Mofaversicherung" Pflicht.

Wie berechnet sich die Kapazität eines eBike-Akkus? Wie können unterschiedliche Akkus miteinander verglichen werden?

Die Kapazität eines Akkus hängt in direkter Verbindung mit der Systemspannung des Antriebes zusammen. Heute sind 36 Volt bei den meisten Antrieben üblich. Wird die elektrische Ladung des Akkus beispielsweise mit 15 Ah angegeben, dann berechnet sich die Kapazität nach der bekannten Formel Wh = V * Ah. In diesem Fall hat der Akku eine Kapazität von 36 Volt mal 15 Ah = 540 Wh. Dieser Wert kann nun mit allen anderen Akku verglichen werden. Je größer die Kapazität desto größer die Reichweite des eBikes – vergleichbar mit dem Tankvolumen bei einem Auto.

Auf welche Arten kann ein eBike angetrieben werden?

Man unterscheidet drei mögliche Antriebsweisen:

 • Über das Vorderrad wie bei Ansmann, Heinzmann oder Sanyo: dabei kommen Nabenmotoren zum Zuge, oft untersetzt mit einem Getriebe. Der Vorderradnabenmotor ist sehr kostengünstig, da ein üblicher Fahrradrahmen verwendet werden kann. Nachteilig ist die geringe Reichweite und die Gefahr des seitlichen Wegrutschens bei losem Untergrund.

• Beim Mittelmotor wie bei Bosch, Yamaha oder Impulse sitzt der Motor im Tretlager. Das Ansprechverhalten ist sehr direkt und in jeder Situation vorhanden. Das Gewicht der Einheit liegt optimal tief zwischen den beiden Rädern. Die Kraft des Motors wird über die Kette auf das Hinterrad übertragen – dies führt zu einem leicht erhöhten Kettenverschleiß.

• Der Hinterradnabenmotor überträgt seine Kraft in vielen Fällen ohne Getriebe auf das Hinterrad. Dadurch ist dieser Antrieb sehr leise und kraftvoll. Auch ist eine Rekuperation der Bremsenergie möglich – dies spielt aber im Alltag kaum eine Rolle, da nur ca. 8-10% der Energie im günstigsten Fall wiedergewonnen werden kann. Für Vielfahrer im flachen Gelände ist dieser Antrieb interessant, da der erhöhte Verschleiß auf Kette und Ritzel wegfällt. In bergigem Gelände neigt er jedoch zur Überhitzung und Leistungsminderung.

Können bei ekone eBikes getestet werden? Haben Sie auch eBike-Leihräder?

Unsere Testräder decken das gesamte eBike-Spektrum ab. Vom Tiefeinstieg über Trekkingbikes, eMountainbike bis hin zum 45kmh Speedbike.

• Während unserer Öffnungszeiten können Sie alle Testräder jederzeit bis zu einer Stunde kostenlos testen.


Sollten Sie dennoch unsicher sein, bieten wir Ihnen an,
von Samstag 15.00 Uhr bis Dienstag 10.00 Uhr, ihr gewünschtes eBike zu mieten.

• Unter einem Verkaufspreis von 3000,- €, liegt der Mietpreis bei 80,-€ je Wochenende.

• Über 3000,- € liegt der Mietpreis bei 150,-€ je Wochenende.

Dieser Mietpreis wird im Anschluss auf den Kauf eines eBikes angerechnet.


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